{"id":31,"date":"2019-04-22T18:10:31","date_gmt":"2019-04-22T18:10:31","guid":{"rendered":"http:\/\/familie-von-mirbach.de\/?page_id=31"},"modified":"2019-05-03T17:01:10","modified_gmt":"2019-05-03T17:01:10","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/familie-von-mirbach.de\/?page_id=31","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide\" style=\"grid-template-columns:27% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"149\" src=\"http:\/\/familie-von-mirbach.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Siegel.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-32\" srcset=\"https:\/\/familie-von-mirbach.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Siegel.jpg 150w, https:\/\/familie-von-mirbach.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Siegel-100x100.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Die Familie geh\u00f6rt zum Rheinischen Uradel mit gleichnamigen Stammhause  Mirbach bei Hillesheim (Kreis Daun) in der Eifel und erscheint  urkundlich erstmals in der 2. H\u00e4lfte des 13. Jahrhundert mit Theodoricus  miles de Merbach. <\/p>\n\n\n\n<p>\nNachzulesen im Staatsarchiv Koblenz, &#8222;Verzeichnis der Besitzungen des Klosters St. Thomas a.d.Kyll&#8220;.\n\n<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Name &#8222;Mirbach&#8220;<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Name Mirbach als <em>Flurbezeichnung<\/em> erscheint bereits am 8. November 816 in einer Urkunde von Kaiser Ludwig dem Frommen, wo er der Abtei Pr\u00fcm in der Eifel einen Wald verleiht, &#8222;inde ad <em>merbach<\/em> finit&#8220;  der am Merbach endet . (Nachzulesen im &#8222;Liber aureus&#8220; der Abtei Pr\u00fcm in der Stadtbibliothek zu Trier.) <\/p>\n\n\n\n<p>Dieser kleine Bach, der in die Ahr m\u00fcndet, entspringt aus einem der zahlreichen Kraterseen, den Maaren; deshalb finden wir die \u00e4lteste Namensform <em>Merbach<\/em>, <em>Meyrbach<\/em> bis sich <em>Mirbach<\/em> durchsetzte. Auch eine Ableitung vom keltischen <em>mar<\/em>, <em>mer<\/em>, <em>mir <\/em>f\u00fcr &#8222;flie\u00dfenden Bach&#8220; ist denkbar.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Titel<\/h2>\n\n\n\n<p>\nVier Zweige der Familie wurden in den <em>Grafenstand<\/em> erhoben: \n\n<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li> 1791    Gotthard v. Mirbach auf <em>Kosmanos<\/em> in B\u00f6hmen <\/li><li>1804    Wilhelm Frhr. v. Mirbach auf <em>Harff<\/em>, Kr. Bergheim a.d.Erft.                                                                                        Der Titel, gebunden an den Besitz von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schloss_Harff\">Schlo\u00df Harff<\/a>, ging durch Adoption 1849 auf seinen Schwestersohn Frhr. v. der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Richard_von_Vorst-Gudenau\">Vorst-Lombeck-Gudenau<\/a> \u00fcber und 1956 auf Frhr. v. Oer. <\/li><li>1877     Alfons Gf. v. <em>Geldern-Egmont<\/em> als Primogenitur mit Namen- und Wappenvereinigung des Frhr. v. Mirbach als Gfn. v. Mirbach-Geldern-Egmont<\/li><li>1888     Julius Frhr. v.\u00a0Mirbach auf <em>Sorquitten<\/em> in Ostpreu\u00dfen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p> Alle \u00fcbrigen Zweige, bis auf das Haus Zilden, f\u00fchren den Titel<em> Freiherr<\/em> bzw. <em>Baron<\/em>.  <\/p>\n\n\n<h2>Abstammung<br><!--StartFragment--><\/h2>\n\n\n<p style=\"text-align:left\">Ahnherr aller adligen Mirbachs mit Ausnahme der Grafen Mirbach-Harff ist Emmerich I. (gest. 1597), der um 1550 aus den beengten Verh\u00e4ltnissen der Rheinlande nach Kurland zog, das heute den s\u00fcdlichen Teil des Staates Lettland bildet. F\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Summen, die er dem damaligen Landesherrn Herzog Magnus v. Holstein vorstreckte, erhielt er unter anderem das sp\u00e4tere Stammgut Pussen mit insgesamt 35.000 ha zun\u00e4chst pfandweise, am 4.11.1579 aber als erblichen Besitz.<br><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right\" style=\"grid-template-columns:auto 45%\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"480\" height=\"400\" src=\"http:\/\/familie-von-mirbach.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/KarteStammgueter-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-170\" srcset=\"https:\/\/familie-von-mirbach.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/KarteStammgueter-1.jpg 480w, https:\/\/familie-von-mirbach.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/KarteStammgueter-1-300x250.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>\nSein Enkel teilte den Besitz in die G\u00fcter Pussen und Pusseneeken, durch \ndie dann die gleichfalls so genannten Linien entstanden. Die Familie \nbreitete sich in Kurland ungemein aus und bekleidete zahlreiche \nritterschaftliche \u00c4mter. Sie wurde am 17.10.1620 als Nr. 60 in die \nAdelsmatrikel des Herzogthums Curland und Semgallen eingetragen. \nZahlreiche Angeh\u00f6rige erwarben ausgedehnten Grundbesitz, wobei die vier \nwertvollsten G\u00fcter Pussen, Pusseneeken, Amboten und Strocken zu einem \nFideikommi\u00df (Majorat) bestimmt wurden, also nur unter bestimmten \nBedingungen verkauft werden durften und in der Familie bleiben mu\u00dften.\n\n<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Viele Angeh\u00f6rige der Familie nahmen Kriegsdienste, vor allem in Preu\u00dfen, Sachsen, Hessen, Frankreich und Ru\u00dfland. Einer f\u00fchrte als General ein hessisches Regiment in den amerikanischen Unabh\u00e4ngigkeitskrieg.<\/p>\n\n\n<h2><!--EndFragment-->G\u00fcterbesitz<\/h2>\n<h3><!--EndFragment-->G\u00fcterbesitz im Rheinland<\/h3>\n\n\n<p>Die Familie erwarb in der Mitte des 15. Jahrhunderts die Burgen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burg_Neublankenheim\">Neublankenheim<\/a> (Neuenheim) und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Burg_Arloff\">Arloff<\/a> und verbreitete sich stark in der Eifel und bis in das Herzogtum J\u00fclich. Sie waren Vasallen der Grafen von Are und sp\u00e4ter der Herz\u00f6ge von J\u00fclich, der Grafen von Blanckenheim, Manderscheid und vielfach deren Burgv\u00f6gte, aber auch          Lehnsleute der Erzbisch\u00f6fe von Trier und K\u00f6ln. <\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcberhinaus standen ihnen Zollabgaben in Cochem und als Gerechtsame ein Fuder Wein aus Zell im Hamme zu. 1654 wurde durch Heirat <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schloss_Harff\">Schlo\u00df Harff<\/a>, der wertvollste Besitz, erworben. Im 16. Jahrhundert gelangten verschiedene Zweige der Familie zu Grundbesitz im Rheinland, aber auch in Lothringen und im Bistum L\u00fcttich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/familie-von-mirbach.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/JohannGotthard.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42\" width=\"476\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/familie-von-mirbach.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/JohannGotthard.jpg 480w, https:\/\/familie-von-mirbach.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/JohannGotthard-300x164.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 476px) 100vw, 476px\" \/><figcaption> Johann und Gotthard v. Mirbach als Teilnehmer am Begr\u00e4bnis eines         Herzogs von J\u00fclich <\/figcaption><\/figure>\n\n\n<h3><!--EndFragment-->G\u00fcterbesitz au\u00dferhalb des Rheinlandes<\/h3>\n\n\n<p>Am ausgedehntesten war der G\u00fcterbesitz in Kurland, allerdings wurden alle Herrenh\u00e4user Opfer der Zerst\u00f6rungen durch Revolution, Krieg, oder sie wurden durch die Vernachl\u00e4ssigungen w\u00e4hrend der sowjetischen Herrschaft bzw. durch Umbauten entstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Einzelne Familienangeh\u00f6rige erwarben Besitzungen in B\u00f6hmen (Kosmanos), Ungarn (Somberek), Ostpreu\u00dfen (Sorquitten, Cremitten, Tauerlauken) und in bayerisch Schwaben (Roggenburg).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><a href=\"http:\/\/familie-von-mirbach.de\/?page_id=396\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/familie-von-mirbach.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Collage-1024x81.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-172\" width=\"930\" height=\"72\"\/><\/a><figcaption>Cremitten, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schloss_Harff\">Harff<\/a>, Kosmanos, Pussen, Pusseneeken, Roggenburg, Sorquitten, Tauerlauken, Zilden<\/figcaption><\/figure>\n\n\n<h3><!--EndFragment-->Mirbach Palais in Pre\u00dfburg<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right\" style=\"grid-template-columns:auto 52%\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"331\" height=\"159\" src=\"http:\/\/familie-von-mirbach.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Palais_Collage.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-174\" srcset=\"https:\/\/familie-von-mirbach.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Palais_Collage.jpg 331w, https:\/\/familie-von-mirbach.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Palais_Collage-300x144.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 331px) 100vw, 331px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Bis 1945 im Besitz der Grafen Mirbach-Kosmanos, beherbergt das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Palais_Mirbach\">Palais Mirbach<\/a> heute nach  der Enteignung die Kunstgalerie der Stadt und dient auch als  Konzertsaal. Bemerkenswert sind die 245 in Holzkassetten gefa\u00dften,  kolorierten Kupferstiche, die die Wandvert\u00e4felung in zwei R\u00e4umen bilden.   <\/p>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Familie geh\u00f6rt zum Rheinischen Uradel mit gleichnamigen Stammhause Mirbach bei Hillesheim (Kreis Daun) in der Eifel und erscheint urkundlich erstmals in der 2. H\u00e4lfte des 13. Jahrhundert mit Theodoricus miles de Merbach. Nachzulesen&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-31","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/familie-von-mirbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/31","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/familie-von-mirbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/familie-von-mirbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/familie-von-mirbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/familie-von-mirbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=31"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/familie-von-mirbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/31\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":498,"href":"https:\/\/familie-von-mirbach.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/31\/revisions\/498"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/familie-von-mirbach.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=31"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}